Nun geht‘s langsam dem Ende zu

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Hallo ihr Lieben, gerade wird mir bewusst, dass der Aufenthalt in Rio nun tatsächlich dem Ende zugeht. Drei Tests auf Portugiesisch schon geschrieben (das Ergebnis war gar nicht so übel 😉 ) und gerade dabei zwei Präsentationen vorzubereiten. Und eben eine dieser Präsentationen bringt mich nun auf den Boden der Tatsachen zurück, dass das Semester bald zu Ende ist, aber zeigt mir auch auf, was ich hier schon für tolle Sachen erlebt habe. Für meinen Kurs in Marktforschung soll ich einen Vortrag über die Unterschiede zwischen Deutschland und Rio machen und ein bisschen von meinen Erfahrungen bei diesem Austausch sprechen. Dafür habe ich gerade ein in meinen eigenen Blog gelinst, denn der stellt ja nun auch mein Tagebuch dar. Auf jeden Fall ist es toll zu sehen, was denn tatsächlich alles schon passiert ist (nicht gerade wenig will ich meinen) und vor allem die verbleibende Zeit noch zu nutzen. Derzeit geht es mir hier ausgesprochen gut. Die Anfangsverliebtheit in Rio ist wieder zurückgekehrt und ich genieße hier jeden Tag. Vor allem der „Herbst“ hier gefällt mir richtig gut. Es regnet zwar heute (und für den Rest der Woche sagt der Wetterbericht nichts anderes), aber wenn die Sonne scheint ist es berauschend schön. Es ist meistens nicht mehr so heiß und das Wetter erinnert mich immer daran, wie ich mir das Wetter zu Ostern in Deutschland immer vorstelle/wünsche. Ein Grund warum es mir hier so gut geht ist auch, dass ich das Gefühl habe es läuft alles perfekt. Ich habe eine tolle Capoeira Gruppe, bin ab und zu mit einer Freundin aus der Uni und deren Freunden zum Tanzen am Wochenende unterwegs (oder mit den Capoeiristas, oh je den Cachaça von diesem Wochenende spür ich noch) und bin schon mitten in Rio+20 involviert. Dazu gleich mehr, aber erst will ich noch meine Begeisterung für die Samba mit euch teilen. Ich bin leider völlig unfähig es zu erlernen (was nicht heißen soll, dass ich es nicht ausgiebig mit Hilfe der Brasilianer versucht hätte, sie sind wirklich ein geduldiges Volk!!!), aber es ist auch einfach nur hinreißend das Ganze zu beobachten. Es ist einfach so anders als bei uns in Deutschland. Paartanz bei jungen Leuten ist ja eher verpönt, umso schöner ist es hier das Rhytmusgefühl und die Leidenschaft der jungen Brasilianer bei diesem Tanz zu sehen. Fließende Bewegungen ohne Nachdenken und dieser Einklang zwischen Mann und Frau ist einfach nur zum träumen und wünschen man könnte es auch. Aber dafür bin ich wohl im falschen Kulturkreis aufgewachsen 🙂

Nun zu Rio+20. Im Planetarium direkt neben der Uni finden derzeit schon Veranstaltungen statt und während Rio+20 ist da auch ganz viel los, was von Humanitare, einer Organisation die mit der UN zusammen arbeitet, organisiert wird. Und für die mach ich Fotos, die dann an die Presse weitergehen und ins Netz. Endlich mal wieder nicht nur für mich fotografieren! Im Juli kommt dann auch endlich Matthias zu Besuch und im August bin ich noch auf der Weltkonferenz der studentischen Unternehmensberatungen in Paraty, bevor es dann heimwärts geht.

Ich drücke euch alle und freu mich auch schon auf zu Hause, aber nun heißts erstnochmal die letzten drei Monate hier genießen.

Beijos do Rio

Eure Leni

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