Die Uni geht los!

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So nu war er endlich da, der erste und heißersehnte Tag in der PUC. Ich war doch überrascht, wieviel ich verstanden habe. Bei dem ersten Kurs (Direção de Arte – ich weiß nicht wie ich das übersetzen soll) ca. die Hälfte, was erstaunlich ist. Bei Marktforschung hab ich vielleicht ein Viertel verstanden. Von meinem Portugiesisch Kurs brauchen wir gar nicht sprechen, der ist ja nun für mein Sprachregel. Auf jeden Fall scheinen meine bisherigen Kurse spannend zu werden. Aber fangen wir mal bei den kleinen Schwierigkeiten an.

Ich musste erst mal den Raum finden für meinen ersten Kurs. Der sollte im 6. Stock sein. Ich also in den mit dem Fahrstuhl in den 5., da der nicht weiter hoch fuhr und dann noch ein Stockwerk gelaufen. Aber den Raum trotzdem nicht gefunden. Also fragen. Dann feststellen, dass das Stockwerk durch eine Mauer getrennt ist und ich wieder ein Stockwerk runter müsste, dort den Flur ganz entlang laufen und dann wieder ne Treppe nach oben. Also los! Dort angekommen war ich mir dann nicht mehr ganz so sicher ob ich richtig bin. Der Flur war sozusagen auf dem Dach und so schmal, dass ich gerade durch passte, könnt ihr unten sehen. Auf jeden Fall hab ich einen Raum mit der passenden Nummer gefunden. Dort hat man sich allerdings über mein Erscheinen gewundert und mir mitgeteilt das ich im falschen Gebäude sei und ich nach gegenüber müsste. Langsam war ich schon ziemlich spät dran. Also die 6 Stockwerke wieder nach unten und über den Campus zum anderen Gebäude. Da die eine Treppe so voller Menschen war dachte ich mir ich nehm einfach die andere. Ob das wohl eine gute Idee war? Also zu Fuß in den 6. Stock (beim Fahrstuhl muss man sich hier in ne Schlange stellen) und feststellen, den Raum gibt‘s hier gar nicht und dann mal wieder aufklären lassen, dass ich im falschen Gebäude sei. Dabei sah es eigentlich so aus, als wärs das richtige, die sind auch äußerlich aneinander gebaut, aber innen kann man halt nicht durch. Na toll. Also zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich wie Asterix in dem Irrenhaus wo er von einem Schalter zum nächsten Geschickt wird mit Formular A397b usw. Ich hab mich aber doch wieder auf den Weg gemacht und den Raum endlich im dritten Anlauf erreicht, gemeckert wurde auch nicht weil ich so spät war und dann konnte der Tag losgehen. War trotzdem alles in allem ein schöner Tag. Ach ja mir ist dann noch aufgefallen, warum ich auffallen würde in einem Raum mit Brasilianern. Alle außer mir hatten die Tasche auf dem Tisch (wir waren wohlgemerkt in einem Computerraum, der wenig Platz dafür ließ).

Ansonsten kann ich noch berichten, dass ich heute zum ersten Mal das Fahrradsystem „Bike Rio“ hier genutzt habe. Man kann ein Fahrrad in einer Station in der Stadt entnehmen und in einer anderen Station das Fahrrad wieder abgeben. Dafür braucht man dann einen Account den man im Internet erstellt, fälschlicherweise dachte ich ich bräuchte eine Steuernummer, die ich nun auch habe, was aber gar nicht nötig ist. Aber das Fahrradfahren hier benötigt noch einiger Übung bzgl. des Verkehrs. Ich werd‘s schon hinkriegen. Der Abschlussbericht zum Karneval mit Besuch des Sambódromos folgt noch in Kürze, aber die Bilder müssen erst hergerichtet werden.

Der besagte Flur!

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